On-line VoIP-Troubleshooting
Schritt 1 (vor Ort beim Kunden)
Messtechnische Erfassung der VoIP-Gespräche durch passive QoA- / QoD-Monitore (Festlegung der Anzahl von Mess-Punkten sowie der simultan einzusetzenden VoIP-Monitore an Hand der konkreten Aufgabenstellung / Größe der zu untersuchenden VoIP-Umgebung).
Automatische Vorverarbeitung der Mess-Daten - dadurch signifikante Reduzierung der Datenmenge ohne Informationsverlust. Messung bis zu mehreren Wochen / mehreren tausend simultanen VoIP-Gesprächen möglich.
Anschaltung der VoIP-Monitore: 10/100/1000 MBit/s (Standard = Cu; LWL auf Anfrage möglich), vorzugsweise via passive TAP (Test Access Port). Alternativ: Nutzung von Mirror-Ports
Messung über definierten Zeitraum (u.a. abhängig von Art und Häufigkeit der Störung). Skalierung der Leistung (Enterprise-Kunden small/medium/large oder Carrier) durch entsprechend ausgestattete VoIP-Monitore.
Optional: Erzeugung von Standard .cap-Traces zur Unterstützung der Fehlerbeseitigung / Beweissicherung (Datenschutz durch Verwerfen der Sprachinformation gewährleistet)
Schritt 2 (OZ VoIP Consulting & Services)
Import der vom passiven VoIP-Monitor erzeugten Mess-Daten in ein spezielles VoIP-Troubleshooting System (QoA / QoD)
Aufbereitung und Auswertung (Analyse, Diagnose, Korrelation) der Daten. Situativ: Überprüfung mittels weiterer, unabhängiger VoIP-Spezialtools
Schritt 3)
Bereitstellung eines aussagekräftigen VoIP-Troubleshooting Reports
Darstellung der Ergebnisse
Mit dem On-line VoIP-Troubleshooting Report wird dem Endkunden eine ausführliche und leicht verständliche Dokumentation an die Hand gegeben, die eine schnellstmögliche Beseitigung der erkannten Fehlerursachen sowie zügige Wiederherstellung des störungsfeien VoIP-Betriebes erlaubt. Im Einzelnen bietet der Report:
Beschreibung des Mess-Aufbaus und der Mess-Bedingungen
Grundsätzliche Erläuterung des angewendeten Auswerte-Verfahrens (Quality of Analysis, Quality of Diagnosis)
Detaillierte Aufbereitung und adäquate Darstellung (textuell sowie grafisch) der Mess-Ergebnisse, exemplarisch je einmal pro erkannter Fehlerursache
Aussagen zu Intensität, Häufigkeit und Gleichzeitigkeit der Störungen
Statistische Bewertung der Relevanz der Ergebnisse
Nachvollziehbare Erläuterung aller Analysen und Diagnosen einschließlich ihrer Auswirkungen auf die VoIP-Qualität
Abschließende Bewertung der Mess-Ergebnisse und Zuordnung zu eindeutigen VoIP-Qualitätsklassen (ausgezeichnet, gut, akzeptabel, grenzwertig bzw. kritisch)
Schlussfolgerungen und konkrete Handlungsempfehlungen zur Fehlerbeseitigung
Optional (sofern .cap-Dateien erzeugt wurden): selektive Bereitstellung standardisierter Traces mit den betreffenden Fehlerbildern zur Unterstützung der Fehlerbeseitigung durch Dritte bzw. zur Beweissicherung.


